Das Brautkleid ist gefunden und irgendwann kommt die nächste große Stylingfrage: Was mache ich eigentlich mit meinen Haaren?
Offen, hochgesteckt, halboffen, romantische Wellen oder ein cleaner Sleek-Look – die Möglichkeiten sind groß. Die richtige Brautfrisur hängt dabei nicht nur von deinem Gesicht und deinen Haaren ab.
Auch dein Kleid spielt eine wichtige Rolle.
Der Ausschnitt beeinflusst die Frisur
Ein hochgeschlossenes Kleid wirkt anders als ein tiefer V-Ausschnitt. Ein Carmen-Ausschnitt lebt von den Schultern, während ein trägerloses Kleid eine ganz andere Fläche zeigt.
Je nachdem, wie viel vom Oberkörper sichtbar ist und wie detailreich das Kleid gestaltet ist, kann deine Frisur die Silhouette unterstützen oder wichtige Elemente verdecken.
Bei einem sehr aufwendigen Ausschnitt kann eine Hochsteckfrisur beispielsweise mehr Ruhe in den Look bringen. Ein reduziertes Kleid kann dagegen mit offenen Haaren besonders weich wirken.

Vergiss den Rücken nicht
Viele Brautkleider haben wunderschöne Details am Rücken: Spitze, Knopfleisten, tiefe Ausschnitte oder transparente Elemente.
Wenn du lange Haare offen trägst, kann genau dieser Teil des Kleides teilweise oder vollständig verdeckt werden.
Das bedeutet nicht, dass du deine Haare unbedingt hochstecken solltest. Du solltest den Effekt nur kennen und bewusst entscheiden.
Schleier und Frisur müssen zusammen funktionieren
Wenn du einen Schleier tragen möchtest, sollte er frühzeitig in die Frisurenplanung einbezogen werden.
Wichtig sind unter anderem die Befestigung, das Gewicht und die Frage, ob du den Schleier später am Tag abnehmen möchtest. Idealerweise sieht deine Frisur auch danach noch gut aus.
Ein Schleier ist schließlich kein kleines Detail, sondern verändert häufig die gesamte Wirkung des Looks.
Der Stil deiner Hochzeit darf mitreden
Eine sehr moderne Hochzeit kann durch eine reduzierte Frisur wunderbar unterstützt werden. Bei einer lockeren Boho-Hochzeit passen vielleicht weichere Wellen oder ein weniger perfekter Look besonders gut – je nachdem, welchen Braut-Stil du für dich gefunden hast.
Trotzdem solltest du dich nicht in ein Styling-Konzept zwingen.
Wenn du dich mit offenen Haaren immer am schönsten fühlst, ist es nicht automatisch sinnvoll, an deinem Hochzeitstag einen strengen Dutt zu tragen, nur weil er vermeintlich besser zum Kleid passt.
Du solltest dich noch wiedererkennen
Viele Bräute möchten an ihrem Hochzeitstag besonders aussehen. Das ist verständlich.
Besonders sollte aber nicht bedeuten, dass du dich selbst kaum wiedererkennst. Wenn du im Alltag sehr natürlich bist, kann ein extrem inszenierter Hochzeitslook schnell fremd wirken.
Die schönste Version deines Hochzeitslooks ist meistens keine komplett andere Person, sondern eine festlichere Version von dir selbst.

Erst das Kleid, dann die Frisur
Wenn du dein Kleid noch nicht gefunden hast, musst du deine Frisur noch nicht endgültig festlegen.
Ausschnitt, Rücken, Stoff und Silhouette geben dir später viele Hinweise darauf, was besonders gut funktioniert. Sobald das Kleid steht, werden Entscheidungen rund um Haare, Schmuck und Schleier deutlich einfacher.
Bei der Anprobe kannst du trotzdem schon ausprobieren, deine Haare hochzustecken oder nach vorne zu nehmen. Manchmal verändert eine kleine Bewegung die Wirkung eines Kleides stärker, als man erwartet.
Erst das Kleid. Dann das Gesamtbild.
Bei La vera sposa nehmen wir uns Zeit, mit dir ein Kleid zu finden, das wirklich zu dir passt – einen Überblick über unsere Brautkleider findest du auch online.
Wenn dieses Fundament steht, lässt sich der restliche Hochzeitslook Schritt für Schritt darum aufbauen – ohne Stress und ohne das Gefühl, alles gleichzeitig entscheiden zu müssen.



